Cremiges Kürbis-Tiramisu: Einfach & Perfekt

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Joy Schultz

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Geständnis vorab: Früher hasste ich das Gefühl, nach einem langen Arbeitstag noch stundenlang in der Küche zu stehen, nur um am Ende ein Dessert auf dem Tisch zu haben, das irgendwie „zu viel“ war. Ich meine, wer hat schon Lust, am Dienstagabend mit sieben Eiern zu schmoren, wenn man gerade erst von der Arbeit kommt und der Kopf noch im Meeting-Modus ist? Ich habe jahrelang das Standard-Tiramisu gemacht, das Rezept aus der gelben Karteikarte meiner Tante. Es war gut, ja, aber es war auch anstrengend. Und ehrlich gesagt, im Herbst schmeckte es einfach nicht nach dem, was ich brauchte: nach Wärme, nach Gemütlichkeit und nach einem Hauch von Herbstgewürzen.

Dann, vor ein paar Jahren, habe ich aus Verzweiflung und weil ich gerade einen Hokkaido-Kürbis im Supermarkt gesehen habe, der mich fast angefleht hat, gegessen zu werden, eine verrückte Idee gehabt. Was, wenn man das Klassische Tiramisu nicht mit Kaffee, sondern mit geröstetem Kürbis püree füllt? Was, wenn der Zimt und der Muskatnuss nicht nur im Kuchen sind, sondern in der ganzen Creme? Das Ergebnis war kein „experimentelles Kochprojekt“ mehr. Es war ein Durchbruch. Cremiges Kürbis-Tiramisu mit Zimt und Mascarpone war geboren.

Ich habe dieses Rezept seitdem unzählige Male getestet. Nicht nur, um die Balance zwischen der Süße des Kürbisses und der Säure der Mascarpone-Creme zu finden, sondern auch, um die Konsistenz perfekt zu machen. Das ist mein Answer-to „Was gibt es zum Nachtisch?“, wenn ich keine Lust auf schweres Schokoladen-Monster habe, aber trotzdem etwas Brauchbares auf dem Tisch haben will. Es ist leicht, es ist aromatisch, und es sieht so elegant aus, dass Gäste oft denken, ich hätte es im Café gekauft. Spoiler: Ich habe es in einer Schüssel aus dem Supermarkt gemischt, während die Serie lief, die ich gerade binge-werde. Und das ist genau der Punkt: Cremiges Kürbis-Tiramisu mit Zimt und Mascarpone ist der Beweis dafür, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss.

Hier ist der Trick: Die meisten Leute machen den Fehler, den Kürbis zu wässrig zu verarbeiten. Aber wenn man ihn richtig röstet und das überschüssige Wasser entfernt, entsteht eine Textur, die so dicht und reichhaltig ist, dass sie den Mascarpone perfekt trägt. Es ist dieses Spiel aus warmen Gewürzen und kühler, luftiger Creme, das dieses Dessert zu einem absoluten Herbst-Klassiker macht. Wenn du denkst, Tiramisu sei nur für Italiener oder für Weihnachten, dann muss ich dich eines Besseren belehren. Dieses Kürbis-Tiramisu gehört in jede Küche, in der es im Herbst kühl wird.

Warum du dieses Kürbis-Tiramisu lieben wirst

Es schmeckt nach Herbst, ohne nach Kuchen zu schmecken — Das ist der wichtigste Punkt. Dieses Dessert ist kein fluffiger Backkuchen, der schwer im Magen liegt. Es ist eine Creme, die auf der Zunge zergeht. Der Geschmack von geröstetem Hokkaido-Kürbis ist nussig und leicht süßlich, ohne dass man viel Zucker braucht. In Kombination mit dem Zimt entsteht ein Aroma, das sofort an Gemütlichkeit erinnert, ohne dass es nach „Gewürzkrümel-Kuchen“ schmeckt. Ich habe es schon bei Freunden serviert, die eigentlich nur „leichtes Obst“ wollten, und zwei Sekunden später waren sie beim dritten Löffel.

Es ist in 30 Minuten vorbereitet (plus Kühlzeit) — Du musst nicht den ganzen Tag kochen. Die Kürbiscreme ist in 15 Minuten gemacht. Die Mascarpone-Creme in 10 Minuten. Das Zusammenbauen dauert 5 Minuten. Der Rest ist nur Warten im Kühlschrank. Perfekt für alle, die keine Lust auf stundenlanges Backen haben, aber trotzdem etwas Hochwertiges servieren wollen. Ich mache das oft am Vormittag, wenn ich Zeit habe, und es schmeckt am Abend am besten, wenn alle Aromen sich richtig verbunden haben.

Es ist vegetarisch und elegant zugleich — Keine versteckten Zutaten, keine komplizierte Technik. Aber das Ergebnis sieht aus wie aus dem Feinkostladen. Die orangefarbene Creme durch die dunklen Löffelbiskuits ist einfach visuell ansprechend. Es ist das perfekte Dessert für den ersten kalten Abend, für ein kleines Dinner mit zwei Personen oder einfach für dich selbst, weil du es verdienst.

Dieses Cremige Kürbis-Tiramisu mit Zimt und Mascarpone ist mein Geheimwaffe, wenn ich beeindruckend wirken will, ohne Stress zu haben. Es ist der Inbegriff von einfacher Eleganz.

Die Zutaten für dein perfektes Kürbis-Tiramisu

Hier ist das Beste: Du hast wahrscheinlich schon die Hälfte der Zutaten im Kühlschrank. Das macht dieses Kürbis-Tiramisu so zugänglich. Wir brauchen keine exotischen Gewürze, die man nur im Spezialladen findet. Alles ist im normalen Supermarkt erhältlich.

Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g, geschält und gewürfelt) — Warum Hokkaido? Weil er süß ist, keine harte Schale hat (die man nicht schälen muss, wenn man ihn gut wäscht) und eine feine, fast karamellige Note hat. Andere Kürbisse wie Butternut gehen auch, aber Hokkaido ist cremiger und weniger wässrig. Achte darauf, dass er reif ist – je dunkler das Orange, desto süßer die Note.

Mascarpone (500 g, Raumtemperatur) — Das Herzstück. Nimm bitte keine Billig-Alternative. Mascarpone ist ein frischer Frischkäse, und wenn er zu sauer oder zu fest ist, wird die Creme klumpig. Ich empfehle Marken wie Galbani oder einen hochwertigen Bio-Mascarpone. Lass ihn unbedingt eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank kommen. Das ist der wichtigste Tipp für eine glatte Creme!

Hellere Sahne (400 ml, kalt) — Nicht Kochsahne, sondern Schlagsahne mit mind. 30-40% Fett. Sie gibt der Mascarpone-Creme Luftigkeit. Wenn du es leichter magst, kannst du auch fettarme Sahne nehmen, aber dann schlag sie nicht so steif, oder die Creme wird zu fest. Ich mag die volle Sahne, weil sie so reichhaltig schmeckt.

Löffelbiskuits (2 Packungen, ca. 250-300 g) — Das sind die „Boden“ deines Tiramisu. Achte darauf, dass sie frisch sind und noch etwas Knusprigkeit haben. Wenn sie schon weich sind, saugen sie sich mit der Kürbiscreme zu voll und werden matschig. Ich kaufe sie immer im Bäcker oder in der Bäckerei, da sind sie oft frischer als im Supermarktregal.

Zimt (2 Teelöffel, gemahlen) — Das Gewürz, das den Herbst in die Küche bringt. Ich verwende gerne Zimt aus Sri Lanka (Ceylon-Zimt), da er milder und weniger scharf ist. Aber normaler Zimt aus der Tube funktioniert auch. Die Menge ist wichtig: zu wenig, und es schmeckt nur nach Kürbis; zu viel, und es schmeckt nach Lebkuchen. 2 Teelöffel sind der Goldstandard.

Muskatnuss (1/2 Teelöffel, frisch gerieben) — Das ist das Geheimnis, das viele vergessen. Muskatnuss passt fantastisch zu Kürbis. Es gibt dieser Creme eine tiefe, würzige Note, die den Zimt ergänzt, ohne ihn zu überlagern. Rieche immer daran, bevor du ihn hinzufügst – frische Muskatnuss riecht nach Paradies.

Zucker (80-100 g, je nach Süßegrad des Kürbisses) — Der Kürbis ist schon süß, also probiere vorher! Wenn du deinen Kürbis besonders süß findest, reichen 60g. Wenn er neutral ist, nimm die vollen 100g. Ich bevorzuge es, nicht zu süß zu sein, damit die Zimt-Note zur Geltung kommt.

Vanilleextrakt (1 Teelöffel) — Für die runde, aromatische Basis. Kein Vanillezucker, sondern echte Vanille. Das macht einen riesigen Unterschied im Geschmack.

Die Ausrüstung, die du wirklich brauchst

Kein Mixer, kein Ofen (wenn du den Kürbis roh im Topf weich kochst), keine speziellen Formen. Hier ist, was ich tatsächlich benutze.

Große Schüssel (für die Sahne) — Am besten aus Metall oder Glas, damit sie nicht rutscht. Wenn du einen Eismixer hast, nimm den, aber eine Handrührmaschine reicht völlig.

Pürierstab oder Hochleistungsmixer — Für das Kürbis-püree. Ein Pürierstab ist schneller und einfacher zu reinigen. Ein Mixer macht es feiner, aber du musst aufpassen, dass du nicht zu viel Luft einarbeitest, wenn du es später mit der Mascarpone mischst. Ich nutze den Pürierstab, um das Püree glatt zu bekommen, ohne zu viel Volumen zu gewinnen.

Spatel (Silikon) — Unverzichtbar, um die Creme schonend zu untereinander zu heben. Ein Löffel zerdrückt die Luftbläschen zu schnell. Ein Spatel schont die Textur.

Eine große Servierschüssel oder 4 einzelne Gläser — Ein Tiramisu sieht in einer großen Schüssel aus Glas besonders schön aus, weil man die Schichten sieht. Aber für Portionen sind Gläser praktischer, wenn du Gäste hast. Nimm das, was dir besser in die Küche passt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt es dir perfekt

Kürbis-Tiramisu preparation steps

Alright, lass uns anfangen! Ich gehe dich durch den genauen Ablauf, so wie ich ihn mache. Es klingt viel, ist aber eigentlich sehr logisch.

Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten und pürieren. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich. Schneide ihn in der Mitte durch, entferne die Kerne und schneide ihn in Würfel. Du musst die Schale nicht entfernen, wenn du einen Pürierstab hast, aber wenn du einen Mixer nimmst, schäle ihn besser, damit es nicht bitter schmeckt. Koche die Würfel in Salzwasser für ca. 15-20 Minuten, bis sie sehr weich sind. Wichtig: Gieße das Wasser vollständig ab! Der Kürbis darf nicht wässrig sein. Wenn du möchtest, kannst du ihn auch im Ofen bei 200°C für 30 Minuten rösten. Das gibt ihm eine tiefere, karamellisierte Note, die ich persönlich liebe. Aber die Kochmethode ist schneller. Püriere den Kürbis dann glatt. Lass ihn komplett abkühlen. Wenn du warmes Püree in die Mascarpone gibst, schmilzt die Creme und wird flüssig. Das ist der häufigste Fehler! Notfall-Tipp: Wenn du es eilig hast, lege das Püree für 10 Minuten in den Gefrierfach, aber rühre zwischendurch um.

Schritt 2: Die Mascarpone-Creme anrühren. Nimm den Mascarpone aus dem Kühlschrank. Gib ihn in eine große Schüssel. Füge den Zucker, die Vanille, den Zimt und die geriebene Muskatnuss hinzu. Schlage das Ganze mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe glatt. Es sollte keine Klumpen mehr geben. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Sei nicht zu wild, sonst wird der Mascarpone butterartig. Wir wollen nur eine glatte Basis.

Schritt 3: Die Sahne schlagen. In einer anderen, kalten Schüssel, schlage die Sahne steif. Sie sollte feste Spitzen bilden, wenn du die Rührer heraushebst. Aber übertreibe es nicht! Wenn die Sahne körnig wird, ist sie zu weit geschlagen. Wir brauchen Luft, aber keine Butter.

Schritt 4: Die Cremes kombinieren. Jetzt wird es magisch. Gib etwa ein Drittel der geschlagenen Sahne in die Mascarpone-Zimt-Mischung und rühre sie vorsichtig mit dem Spatel unter. Das lockert die Mascarpone-Creme auf. Danach gibst du die restliche Sahne hinzu und hebst sie schonend unter. Achte darauf, dass du die Luftbläschen nicht zerstörst. Die Creme sollte jetzt fluffig und leicht sein. Gib nun das abgekühlte Kürbis-püree hinzu. Rühre es vorsichtig unter, bis die Creme eine einheitliche, hellorange Farbe hat. Sensory-Cue: Sie sollte wie eine dicke, seidige Pudding-Creme aussehen und riechen.

Schritt 5: Schichten. Nimm deine Löffelbiskuits. Du hast zwei Optionen: Du tauchst sie kurz in Kaffee (wie beim klassischen Tiramisu) oder du lässt sie trocken. Ich empfehle für dieses Rezept, sie *nicht* in Kaffee zu tunken, sondern sie trocken zu lassen oder ganz kurz mit einem Hauch von Apfelsaft zu befeuchten, wenn du magst. Der Kürbis ist bereits feucht genug. Wenn du sie zu nass machst, wird das Tiramisu matschig. Lege eine Schicht Biskuits in deine Schüssel. Gib eine dicke Schicht der Kürbis-Mascarpone-Creme darüber. Wiederhole das, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Enden sollte die Creme oben, nicht die Biskuits.

Schritt 6: Kühlzeit. Decke das Tiramisu ab und stelle es für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Das ist nicht optional. Die Aromen müssen sich verbinden, und die Biskuits müssen die Feuchtigkeit der Creme aufnehmen, um diese perfekte Textur zu bekommen. Gesamtzeit: 30 Minuten Vorbereitung + 4 Stunden Kühlzeit.

Tipps & Tricks von einem Profi

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Versuchen gelernt habe. Diese kleinen Dinge machen den Unterschied zwischen „okay“ und „Wow“.

Der Kürbis darf nicht warm sein. Ich betone das nochmal: Wenn dein Kürbis-püree auch nur leicht warm ist, wird deine Mascarpone-Creme trennen und ölig aussehen. Das ist chemisch bedingt. Lass das Püree komplett auf Raumtemperatur abkühlen, bevor du es mit der Creme mischst. Wenn du es eilig hast, lege es in den Kühlschrank, aber nicht in den Gefrierfach, es sei denn, du rührst es ständig um.

Mascarpone ist empfindlich. Wenn du den Mascarpone zu heiß schlägst, wird er klumpig. Schlage ihn nur, bis er glatt ist. Und lass ihn immer auf Raumtemperatur kommen. Kalter Mascarpone lässt sich kaum glatt rühren.

Die Biskuits sind der Schlüssel zur Textur. Verwende keine alten, harten Biskuits. Wenn sie zu hart sind, saugen sie die Creme nicht auf und bleiben im Mund wie trockener Schwamm. Wenn sie zu weich sind, lösen sie sich auf. Frische Löffelbiskuits sind ein Muss. Wenn du sie nicht sofort verbrauchst, bewahre sie in einem luftdichten Behälter auf.

Pro-Tipp: Die Garnitur. Bestreue das fertige Tiramisu vor dem Servieren mit etwas gemahlenem Zimt und vielleicht ein paar gerösteten Kürbiskernen oder zerbröselten Biskuits. Das sieht nicht nur toll aus, sondern gibt auch einen interessanten Crunch-Kontrast zur weichen Creme.

Variationen & Substitutionen

Sobald du die Basis-Version gemeistert hast, kannst du spielen. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert.

Ohne Alkohol & ohne Kaffee: Das klassische Tiramisu hat oft Rum oder Kaffee. Dieses Kürbis-Tiramisu kommt ohne aus, was es kinderfreundlich macht. Wenn du doch einen Hauch von Tiefe willst, kannst du die Biskuits ganz kurz in starkem Schwarztee oder Apfelsaft tauchen. Das passt wunderbar zum Kürbis.

Vegan-Version: Das ist schwieriger, aber machbar. Ersetze den Mascarpone durch eine vegane Frischkäse-Alternative (z.B. auf Cashew-Basis) und die Sahne durch Kokosmilch-Sahne (die dicke Schicht oben aus der Dose). Der Geschmack ist dann kokosiger, aber immer noch sehr lecker. Ich persönlich vermisse die Säure des Mascarpone, aber es ist eine gute Option.

Glutenfrei: Einfach glutenfreie Löffelbiskuits verwenden. Die gibt es heute in fast jedem Supermarkt und sie sind oft genauso knusprig wie die herkömmlichen. Achte darauf, dass sie nicht zu bröckelig sind.

Nuss-Variation: Streue geröstete Walnüsse oder Pekannüsse in die Schichten. Die Nüsse passen perfekt zu Kürbis und Zimt und geben einen schönen Crunch.

Servieren & Aufbewahren

Servieren: Dieses Dessert ist am besten bei Raumtemperatur. Nimm es 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Es passt perfekt zu einer Tasse schwarzem Tee oder einem starken Kaffee. Als Beilage eignen sich frische Beeren (wie Heidelbeeren oder Himbeeren), die die Süße ausgleichen, oder eine kleine Portion Schlagsahne, wenn du es extra reichhaltig magst.

Kühlschrank: Das Tiramisu hält sich im Kühlschrank abgedeckt für bis zu 3 Tage. Am zweiten Tag schmeckt es oft sogar besser, weil die Aromen noch stärker geworden sind. Die Biskuits werden weicher, was für viele Teil des Charmes ist.

Aufwärmen: Nicht aufwärmen! Dieses Dessert ist eine kalte Creme. Erwärmen zerstört die Textur der Mascarpone und macht es ölig. Iss es kühl oder bei Raumtemperatur.

Gefrieren: Ich rate davon ab. Die Mascarpone-Creme trennt sich beim Auftauen und wird wässrig. Die Biskuits werden matschig. Mach lieber eine frische Charge, wenn du es einfrieren willst.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Kürbis durch Süßkartoffel ersetzen?

A: Ja, das funktioniert! Süßkartoffeln haben eine ähnliche Textur, sind aber etwas erdiger im Geschmack. Du wirst vielleicht etwas mehr Zimt brauchen, um die Erdigkeit auszugleichen. Ich persönlich mag die hellere, nussigere Note des Hokkaidos lieber, aber Süßkartoffel ist eine gute Alternative, wenn du keinen Kürbis findest.

Warum ist meine Mascarpone-Creme flüssig geworden?

A: Das passiert meistens aus zwei Gründen: Entweder war der Mascarpone zu kalt und wurde nicht glatt geschlagen, bevor die Sahne hinzugefügt wurde, oder das Kürbis-püree war noch warm. Stell sicher, dass beide Komponenten Raumtemperatur haben und der Mascarpone wirklich glatt ist, bevor du die Sahne unterhebst.

Muss ich die Löffelbiskuits in Kaffee tunken?

A: Nein, nicht für dieses Rezept. Das Cremige Kürbis-Tiramisu mit Zimt und Mascarpone ist bereits feucht genug durch die Kürbiscreme. Wenn du die Biskuits in Kaffee tunkst, werden sie zu nass und verlieren ihre Struktur. Du kannst sie aber ganz leicht mit Apfelsaft befeuchten, wenn du möchtest.

Kann ich das Tiramisu am Vortag machen?

A: Absolut! Das ist sogar die beste Methode. Mach es am Vormittag und lass es den ganzen Tag über im Kühlschrank ziehen. Am Abend sind die Aromen perfekt entwickelt und die Biskuits haben die ideale Konsistenz.

Abschließende Gedanken

Dieses Cremige Kürbis-Tiramisu mit Zimt und Mascarpone ist mehr als nur ein Dessert. Es ist ein Stück Herbst in einer Schüssel. Es ist einfach, es ist lecker, und es macht dich zum Helden in der Küche, ohne dass du dafür den ganzen Tag verbringen musst. Ich hoffe, du probierst es aus. Es ist eines dieser Rezepte, die du immer wieder machen wirst, weil es so zuverlässig gut ist.

Wenn du es probierst, lass es mich wissen! Ich liebe es, eure Ergebnisse zu sehen. Schreib mir in die Kommentare, wie es dir geschmeckt hat, oder teile dein Foto mit dem Hashtag #KürbisTiramisu. Und wenn du noch mehr einfache, aber beeindruckende Herbstrezepte suchst, schau dir mein Rezept für herbstlichen Kürbis-Eintopf an – das ist die perfekte warme Vorspeise dazu. Viel Spaß beim Nachmachen und genieße die Saison!

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Cremiges Kürbis-Tiramisu mit Zimt und Mascarpone


  • Author: Greta
  • Total Time: 4 Stunden 50 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x

Description

Ein einfaches und elegantes Herbstdessert, das auf geröstetem Hokkaido-Kürbis basiert und ohne Kaffee auskommt. Die cremige Mascarpone-Zimt-Creme wird mit Löffelbiskuits geschichtet und benötigt nur wenig Vorbereitungszeit.


Ingredients

Scale
  • 800 g Hokkaido-Kürbis (geschält und gewürfelt)
  • 500 g Mascarpone (auf Raumtemperatur)
  • 400 ml Schlagsahne (mind. 30-40% Fett, kalt)
  • 2 Packungen Löffelbiskuits (ca. 250300 g)
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1/2 Teelöffel frisch geriebene Muskatnuss
  • 80100 g Zucker (je nach Süße des Kürbisses)
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Instructions

  1. Wasche den Kürbis, entferne die Kerne und schneide ihn in Würfel. Koche die Würfel in Salzwasser für 15-20 Minuten, bis sie weich sind, oder röste sie im Ofen bei 200°C für 30 Minuten. Gieße das Wasser vollständig ab und püriere den Kürbis glatt. Lass das Püree komplett abkühlen.
  2. Gib den Mascarpone in eine große Schüssel und füge Zucker, Vanilleextrakt, Zimt und Muskatnuss hinzu. Schlage die Mischung mit einem Handrührgerät auf mittlerer Stufe glatt, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  3. Schlage die kalte Sahne in einer separaten Schüssel steif, bis feste Spitzen entstehen, aber übertreibe es nicht, damit sie nicht körnig wird.
  4. Hebe etwa ein Drittel der geschlagenen Sahne vorsichtig mit einem Spatel in die Mascarpone-Mischung, um sie aufzulockern. Füge die restliche Sahne hinzu und hebe sie schonend unter.
  5. Gib das abgekühlte Kürbis-püree zur Creme und rühre es vorsichtig unter, bis eine einheitliche, hellorange Farbe entsteht.
  6. Schichte die Löffelbiskuits (trocken oder ganz kurz mit Apfelsaft befeuchtet) und die Kürbis-Mascarpone-Creme in einer Servierschüssel oder Gläsern abwechselnd übereinander. Beende mit einer Cremeschicht.
  7. Decke das Tiramisu ab und stelle es für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank, damit die Aromen sich verbinden können.

Notes

Der Kürbis darf nicht warm sein, da er die Mascarpone-Creme sonst flüssig macht. Der Mascarpone sollte Raumtemperatur haben, um Klumpen zu vermeiden. Für eine veganere Variante kann Cashew-Frischkäse und Kokosmilch-Sahne verwendet werden. Das Dessert hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage.

  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Italienisch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion aus der Sc
  • Calories: 450
  • Sugar: 22
  • Sodium: 150
  • Fat: 32
  • Saturated Fat: 18
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 3
  • Protein: 6

Keywords: Kürbis-Tiramisu, Herbstdessert, Mascarpone, Zimt, Hokkaido-Kürbis, vegetarisches Dessert, schnelles Rezept, glutenfreie Option

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